About me / Über mich

(Foto: CAIS, Michael Schwettmann)

CAIS Forum 2020 Düsseldorf-111

Josephine B. Schmitt (PhD, Universität Hohenheim) ist als wissenschaftliche Koordinatorin in der wissenschaftlichen Leitung am Center for Advanced Internet Studies (CAIS) in Bochum tätig. Zuvor arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München. Von 2016 bis 2018 arbeitete sie im interdisziplinären EU-geförderten Projekt „CONTRA – Countering Propaganda through Narration towards anti-radical awareness“ (www.project-contra.org).

Sie forscht u.a. zu Inhalt, Verbreitung und Wirkung von Hate Speech, extremistischer Propaganda und (politischen) Informations- und Bildungsangeboten im Internet. Zudem entwickelt sie didaktische Konzepte für die Radikalisierungsprävention u.a. im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und gibt Workshops und Vorträge zu verschiedenen Themen der politischen Bildung und Medienkompetenz (z.B. Fake News, extremistische Propaganda, Populismus). Darüber hinaus berät sie verschiedene Behörden und zivilgesellschaftliche Akteure bezüglich der genannten Themenfelder.

Von 2017 bis 2021 war sie Sprecherin der Nachwuchswissenschaftler*innen der Fachgruppe Medienpsychologie der DGPS. Seit 2019 ist sie Mitglied des Netzwerks „Bewegtbildung – Netzwerk für politische Bildung und Webvideo“.

Josephine B. Schmitt (PhD, University of Hohenheim) is currently working as Scientific Coordinator at Center for Advanced Internet Studies (CAIS), Bochum. Until August 2019 she was working as a PostDoc at the Department of Media and Communication at the LMU, Munich. From 2016 to 2018 she held a position in the international, interdisciplinary EU-funded project  „CONTRA – Countering Propaganda through Narration towards anti-radical awareness“ (www.project-contra.org). The project employs the latest findings from media psychology, communication, educational, and results from radicalization research to develop learning resources that educators can use in their regular teaching activities in order to foster critical media literacy to prevent radicalization. She is a member of the network „Bewegtbildung – Netzwerk für politische Bildung und Webvideo“.

email: josephine.schmitt(at)cais.nrw

Erschienen: „Propaganda und Prävention. Forschungsergebnisse, didaktische Ansätze…“

Das Internet gilt als Nährboden für Radikalisierung und Extremismus. Propaganda aus dem Netz zu löschen, erscheint nicht möglich. Das Buch „Propaganda und Prävention“ bietet Lehrer*innen, Eltern und Personen in der Bildungsarbeit Hilfestellung, um Jugendliche im Umgang mit extremistischen Online-Botschaften zu schulen, um sie so vor den Folgen zu schützen. Für das Buch arbeiteten u.a. Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen des Bundeskriminalamts, der Bundeszentrale für politische Bildung, ufuq.de und jugendschutz.net zusammen.

41Ns3To+3CLRassistische Rap-Videos, islamistische Instagram-Memes oder antisemitische Computerspiele – antidemokratische Akteur*innen wissen, wie sie ihre Zielgruppen erreichen. Im digitalen Raum müssen User*innen nicht lange nach Hate Speech und extremistischer Propaganda suchen. Oft stoßen Jugendliche auch unabsichtlich auf extremistische Inhalte. Solche Angebote vollständig aus dem Netz zu entfernen, ist kaum möglich. Jugendliche müssen daher in der Lage sein, Manipulationsversuche im Internet erkennen, reflektieren und einordnen zu können. Das Buch liefert konkrete Präventionsansätze für Lehrer*innen, Eltern und Personen in der Jugendarbeit.

Anknüpfend an Ergebnisse medienpsychologischer und erziehungswissenschaftlicher Forschung sowie aktuellen Erkenntnissen der Radikalisierungsprävention wurden innovative Materialien und Methoden für den Schulunterricht entwickelt und evaluiert. Diese eröffnen Pädagog*innen konkrete Handlungsmöglichkeiten, um Jugendliche auf radikale Online-Botschaften aufmerksam zu machen und ihnen einen selbstsichereren Umgang zu vermitteln. Der Sammelband „Propaganda und Prävention“ ist aus dem EU-geförderten Forschungsprojekt CONTRA (Countering Propaganda by Narration Towards Anti-Radical Awareness) hervorgegangen.

Herausgeber*innen des Buches

  • Josephine B. Schmitt, Center for Advanced Internet Studies (CAIS) GmbH, Bochum
  • Julian Ernst, Arbeitsbereich Interkulturelle Bildungsforschung des Departments Erziehungs- und Sozialwissenschaften der Universität zu Köln
  • Dr. Diana Rieger, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität in München
  • Dr. Hans-Joachim Roth, Arbeitsbereich Interkulturelle Bildungsforschung des Departments Erziehungs- und Sozialwissenschaften der Universität zu Köln

Weitere Informationen zum Buch gibt es bei Springer VS.

Die Unterrichtsmaterialien zum Buch können hier heruntergeladen werden.

Zur Pressemitteilung.

CONTRA Handreichung erschienen / Just published: The CONTRA Manual

bildschirmfoto 2019-01-27 um 22.16.55Die Handreichung zum internationalen und interdisziplinären EU-Forschungsprojekt [1] CONTRA (Countering Propaganda by Narration Towards Anti-Radical Awareness) ist erschienen. Gegenstand dieses Projektes ist die Entwicklung und Evaluation von Lernmaterialien für den Einsatz in der Schule, die Jugendliche gegenüber Manipulationsversuchen und inhaltlichen und emotionalen Ansprachen im Internet stärken und Reflexionsprozesse über extremistische Inhalte anstoßen sollen. Ziel ist die Förderung von Medienkritikfähigkeit in Hinblick auf extremistische Propaganda im Netz als zentraler Facette von Medienkompetenz.

Die Handreichung entstand basierend auf den Ergebnissen des Forschungsprojektes in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Terrorismus / Extremismus des Bundeskriminalamts sowie ufuq.de.

Für mehr Informationen zum Projekt und zum Download der Handreichung siehe/For more information, see:  www.project-contra.org.

Zitierbar als: Ernst, J., Schmitt, J. B., Rieger, D. & Roth, H.-J. in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Terrorismus/Extremismus (FTE) und ufuq.de (2018). Extremismus im Internet – Drei Lernarrangements zur Förderung von Medienkritikfähigkeit im Umgang mit Internetpropaganda in der Schule. Wiesbaden: Bundeskriminalamt. PDF

The manual can also be downloaded in English and Dutch language: https://www.project-contra.org/Contra/EN/Manual/manual_node.html

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[1] Das Projekt wurde gefördert durch die Europäische Kommission. Die Veröffentlichung spiegelt dabei Ansichten der Autor*innen wieder. Die Europäische Kommission kann für den Inhalt nicht zur Verantwortung gezogen werden.